Küstenschutz 2001 - Seite006 - Norderney - Chronik einer Insel

Insel Norderney
53° 42' 26" N 7° 9' 22" E
Norderney - Chronik einer Insel
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Norderney - Chronik einer Insel
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Seite 6
Infoblatt 2001
Maßnahmen am Deckwerk

Für die Planung von geeigneten baulichen Maßnahmen zur Reduzierung des Wellenauflaufs ist zu berücksichtigen, dass die räumlichen Möglichkeiten für eine Umsetzung im Bereich der Georgshöhe sehr beschränkt sind, während im Bereich der Kaiserwiese eine vergleichsweise breite begrünte Böschung vorhanden ist. Deshalb werden im Abschnitt beginnend westlich des Scharts an der Moltkestraße bis zur Georgshöhe eine Kombination aus unterbrochenen Schwallmauern im Anschluß an die obere Promenade (Höhe 1,3 m) sowie Kronenmauern (Höhe 80 cm) auf der Böschungskrone zur Reduzierung des Wellenauflaufs in verklinkerter Bauweise als Stahlbetonkonstruktion mit Flachgründung ausgeführt . In diesem Zuge werden die vor dem Deckwerk verlaufende Promenade in wehrhafter Bauweise erneuert sowie die hinter dem Deckwerk verlaufende Kaiserstraße angepasst und aus Klinkerpflaster neu ausgebildet. Ebenfalls neu errichtet wird das Deichschart an der Kaiserstraße und das obere Deckwerk aus Betonsteinen, welches durch eine schweres Granitsteindeckwerk ersetzt wird.

Neben den konstruktiven und funktionalen Anforderungen als Küstenschutzanlage wurde auf die Architektur und Bedeutung des Bauwerkes als ein Aushängeschild Norderneys für den Fremdenverkehr besonderer Wert gelegt: Hochwertige Materialien wie Klinker und Natursteine ersetzen alte, nicht ausreichend standfeste Betonkonstruktionen, die leicht gekrümmten vorderen Schwallwände laden durch Sitzmöglichkeiten die Spaziergänger zum Verweilen ein und über das neue Schart wird ein direkter Blick von der Moltkestraße auf das Meer möglich sein.
Chronik der Insel - Küstenschutz Infoblatt 2001
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