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Insel Norderney

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Freiwillige Feuerwehr der Stadt Norderney von 1884/5 - 1985

Spritzenhaus, Gerätehaus, Feuerwehrhaus

Die ersten Geräte und Spritzen wurden in einer sogenannten "Schwarzen Scheune", wo später das "Elektrische Maschinenhaus" stand, untergebracht, ein Gelände, wo heute, neben dem Wellenbad, das Kurmittelhaus sich befindet.

Später zog man um in die "alte Kegelbahn" auf dem Grund der Gärtnerei Rieger. Sicher noch erinnerlich war der nächste Standort im Hause des Gemeindedieners Müller. Jetzt befindet sich dort der Rathausparkplatz. Hier war der grün gestrichene Schlauchtrockenturm, eine schlanke Eisenröhre, die mit Stahlseilen abgespannt war, besonders auffällig.

Viel Wert legte man seinerzeit auf das Üben mit Hakenleitern. Ein besonderes Holzgerüst, der "Steigertoorn", befand sich zuerst im Bereiche des ehemaligen Gaswerks, später war dieser, er ähnelte Holzbalkons in mehreren Stockwerken, an der Südseite der Volksschule, beim Werkraum, angebracht.

Gleich nach dem Krieg konnte dann ein geräumiges Gerätehaus bezogen werden. Es lag an der Ecke Maybach-Ellernstraße und wurde wegen der ehemaligen Verwendung als "Choleraschuppen" bezeichnet. Die Fahrzeuge konnten in dieser Halle durch das einzige Tor nur nacheinander ausrücken. Ein Büro für den Wehrführer war oben vorhanden und ein Unterrichtsraum mit Pappwänden. Über die auf dem Fußboden verlaufenden 40 cm hohen Holzbalken mußte man dann immer hinwegsteigen. Auf dem offenen Boden wurden in abenteuerlicher Weise Schläuche getrocknet, nachdem sie mit viel Kunst und untergestellten Stühlen, Tischen und Böcken mühsam in Schräglage gebracht worden waren. In Eigenleistung wurde der Unterrichtsraum mit Hilfe von Farbe und Tapeten nett hergerichtet und genügte den Ansprüchen der damaligen Zeit.

Nach Aufgabe und Abriß des Schlachthofes bestanden für dieses Gelände verschiedene Planungen. Nur durch hartnäckigen Einsatz des damaligen Wehrführers Henning, aber auch durch das Wohlwollen der Stadt, wurde das großzügige Projekt eines neuen Feuerwehrhauses verwirklicht, welches allen Ansprüchen und Erfordernissen der heutigen Zeit genügt.

Das 1974 eingeweihte Haus enthält neben den Betriebsräumen einen Schlauchtrockenturm, 7 Fahrzeugboxen und eine Waschhalle für die Feuerwehr, eine Garage für das DRK und oben zwei Wohnungen für die Gerätewarte, einen teilbaren Unterrichtsraum von 150 qm, einen Musikraum, einen Unterrichtsraum für das DRK, sowie Sanitärräume.

Der große, der Norm entsprechende, beleuchtbare Hof mit Über- und Unterfluthydranten und einem "offenen Gewässer" bietet alle Voraussetzungen für eine geordnete praktische Ausbildung.

Nach viermaligem Umzug dürfte die Feuerwehr damit ihre endgültige Heimat gefunden haben.


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