--> 

NorderneySeiten-Ende

53° 42' 26" N 7° 8' 49 Flagge der Insel
Chronik einer Insel
Insel Norderney

Das Jahr 1398Das Jahr 1797Das Jahr 1849Das Jahr 1862Das Jahr 1873Das Jahr 1948Das aktuelle JahrHilfe/InfoPDF-Download

Insel/Stadt | Bilder/Prospekte | Daten/Fakten | Kunst/Kultur

Chronik der Insel | Betriebe und Einrichtungen | Insel und Küste | Insel und Stadt Historisch | Küstenschutz | Presse | Vereine

Alte Häuser (B. Eberhardt) | Baltrumer Kirche um 1650 | Beaufortskala | Bodenbeschaffenheit | Dünen, Watt, Salzwiesen | G. Kampfer Veröffentlichungen | Hoch- und Niedrigwasser | Inselmühle (I. Pugatchov) | Inselwache (B. Eberhardt) | Küste vor 10.000 Jahren | Norderney erzählt | Norderneyer Ökelnaam | Trinkwasserversorgung | Verlagerung der Inseln | Weihnachtsflut 1717

Seite Insel und Küste | Dünen, Watt, Salzwiesen

Seite zurückInhaltnächste SeiteFenster schliessen
 
 
Seite 31

Auf Wander-, Rad- und Reitwegen eine Insel entdecken

Die Küste Ostfrieslands hat schon seit weit über 100 Jahren eine große Bedeutung als Erholungsraum für unzählige Menschen. In zunehmendem Maße suchen Gäste auf den Inseln neben dem Sonnenbad am Strand auch körperliche Betätigung, möchten die Insellandschaft beim Wandern, Radwandern und Reiten erkunden. Man darf sich nicht darüber wundern, daß der Gast zunächst nicht ahnt, daß in den Dünen jeder Grashalm eine wichtige Schutzfunktion hat und auf dem kargen Boden häufig eben nicht durch Nachwachsendes ersetzt werden kann, bevor der Wind seine Chance zum Ausblasen von Windrissen genutzt hat. Hinweise durch Dünenschutzprospekte und Schilder, Unterrichtung in Schulen und Heimen sowie durch Dünenaufseher, Veröffentlichungen, Vortragsveranstaltungen und Führungen der Kurverwaltungen reichen allein nicht aus. Eine wichtige Funktion zum Schutz von Landschaft und Dünen durch unauffällige Lenkung der Gäste ließ sich mit der Anlage und Bezeichnung bequemer Wanderwege erzielen. Den Gästen bietet sich inzwischen ein abwechslungsreiches Wegenetz an zum Wandern und Radwandern durch die Dünenlandschaft und über Deiche, zum Reiten durch Dünen und am Strand.

Viele Wander- und Radwanderwege sind befestigt und beschildert. Außerdem halten die Kurverwaltungen in der Regel eine Wanderkarte bereit. Aus Liebe zur Natur sollte sich jeder an das ausgewiesene Wegenetz halten. Die Reitwege sind durch Pfähle mit rotem Kopf zu erkennen und in einem besonderen Reitwegeplan gekennzeichnet, der in allen Reitställen einzusehen ist. Ausgewiesene Reitwege darf man auf keinen Fall verlassen. Sie werden in den verwundbaren Dünen regelmäßig abgedeckt und instandgesetzt. Dazu entrichtet der Reiter einen Unkostenbeitrag, wenn er für das Reiten den Erlaubnisschein bezahlt.

Wen reizt es nicht, bei einer Dünenwanderung von einer besonders hohen Düne die gute Aussicht zu prüfen? An steilen Hängen aber ruft jeder Tritt eine Wunde in der spärlichen Grasdecke hervor.

Um dem entgegenzuwirken, können die Wanderer auf allen Inseln einige besonders hohe Dünen als Aussichtsdünen mit einer gut befestigten Zuwegung finden. Dort bietet sich dem Gast sogar eine hervorragende Rundumsicht von einer eingezäunten Plattform.

Wanderweg durch die Dünenlandschaft

Dieser Wanderweg durch die Dünenlandschaft im Naturschutzgebiet auf Baltrum ist mit Gras abgedeckt, der beim Pflegeschnitt der Deiche anfällt. Die Grasmahd verhindert das Ausblasen des Sandbodens durch den Wind.


Dünen, Watt, Salzwiesen Hilfe/InfoPDF-Download Logo der Chronik © 2002-2024 H.-H. Barty Seitenanfang